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Einzel- (E), Gemeinschafts–Ausstellungen (G), Projekte (P) / Auswahl

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"In Hülle und Fülle"/ Stiftskirche, St. Juliana in Mosbach (E)
"Glücksmomente"/ Gemeindeprojekt Mosbach (P)
"Zauberhafte Kunst" / Märchenfestival Tiengen (G)
"Kongress Zuvielisation"/ "Glückshaut" / Basel / CH (P)
"Glückshaut" / "Zum Leuchten bringen" / St. Elisabethen Kirche Basel / CH (P)
Wandgestaltung Refektorium / Geistliches Zentrum St. Peter Schwarzwald (P)
"Glücksmomente" / Sonntagsmatinee in der Friedrich Husemann Klinik / Buchenbach (P)
"Hautnah" / Margarete Ruckmich Haus / Freiburg (E)
"Seifentauschaktion" / Lörrach (P)
"Glückshaut" / Regionale 09 / Kunsthalle Basel / CH (G)
"Frei-Räume" / Geistliches Zentrum St. Peter Schwarzwald (P)
"Sonnenbild" / Margarete Ruckmich Haus Freiburg (P)
"Glücksmomente" / St.Josefshaus Herten (E)
"Glückshaut" / 25 Jahre Kath. Erwachsenenbildung beider Basel / St. Anton Basel / CH (E)
"Glückshaut" / Buchvernissage "Zum Leuchten bringen"/ Leonhardskirche Basel / CH (E)
"Glücksmomente" / Eröffnung des Geistlichen Zentrums St. Peter Schwarzwald (E)
"PflegeKunst" - "Wie Dich selbst" / Wanderausstellung / Deutschland / Europa (G)
"Markgräfler Künstler" / Markgräfler Museum Müllheim (G)
"Dialog" / St. Josefshaus Herten (P/E)
"Es ist Zeit" / Lörrach (P)
"GEDOCK griffig" / Städt. Galerie Schwarzes Kloster Freiburg (G)
"Algen und Meer" / "Badischer Hof" Baden-Baden (E)
"Liebesbriefe von Künstlern" / Casa de Mais / Valley (G)
"Weißt Du wie viel" / Blatt-Zählung im Park der Villa Aichele / Lörrach (P)
"1/2000" / College Jaques Cartier in Chauny / Frankreich (G)
"to shed ones shell" - "sich häuten" / Galerie ARTischocke / Lörrach (E)
"Alte Neue Welt" / Galerie "Kultur unterm Turm" Stuttgart (G)
"unterwegs"/ Landesvertretung Baden Württemberg Bonn (G)
"una faccia in prestito" - "Ein Gesicht leihweise"/ Torre San Marco, Marken / Italien (P/G)
"Hans Thoma zu Ehren" / Schloß Bonndorf (G)
"Ein Glas Saft täglich" / Markgräfler Museum Müllheim (E)
"Vorbereitung für einen langen Winter"/ Hagen (P)
"Naturkunst" / Städt. Galerie im Staffelhaus Weil am Rhein (G)
"paper and sculpture" / Center for the art / Northampton, Massachusetts / USA (G)
June Fitzpatrick Gallery / Portland, Maine / USA (G)
E-Werk / Freiburg (G)
"Vierzehn Tage im Frühling" / Freiburg (P)
Galerie du Quai / Mulhouse / Frankreich (G)
"Wiesenwanderung" oder "Des Feldbergs Töchterlein"/ Wiesental (P)
"Reisende mit leichtem Gepäck" / Bergerie de Lavacnac / Frankreich (P)


* 22.Oktober 1963

Dipl. Pflegefachfrau
Zusatzausbildung Psychosomatik / Psychotherapie
1990 – '92 Kunstschule Ravensburg
1992 – '96 Studium an der Freien Hochschule der Bildenden Kunst / Freiburg

Mitglied im BBK

Fremdbild

Fremdbild

"Jemand, der das fallende Herbstlaub zählt und gebrauchte Seifen
sammelt muss "abgehoben" haben. So pragmatisch, verantwortungsbewusst und begeisterungsfähig, wie ich Dich erlebt habe, hast Du aber zweifelsfrei beide Beine auf dem Boden. Eine seltene und phantastische Mischung. Ein Glücksmoment, dass ich Dir begegnet bin." Dagmar

"Gestern lud mich ein Bekannter ein, mit ihm die Klosterbibliothek in St. Peter zu besuchen ... dann blieb ich vor dem Stacheldrahthemd stehen. Mein Begleiter las: ‚hab keine Angst' und sagte: verstehe ich nicht ganz. Oh doch, sagte ich, verstehe ich ganz gut, hat mit Glauben zu tun – hörte ich mich sagen, während mein Blick noch immer auf den einzelnen Spitzen des Stacheldrahtes lag. Die Erinnerung ging zurück in die 50ziger Jahre, wo ich einige Jahre über, Stacheldraht-Haspeln (mit ca. 300 mtr.Länge) an Weideinspektionen im Schwarzwald und im Wiesental lieferte. Sämtliche Jungviehweiden wurden damals mit zwei Stacheldrähten versehen, die mit verzinkten Krampen an den Eichen- oder Fohren-Pfosten festgenagelt wurden. Spontan dachte ich: eine mühsame Arbeit, die sich Frau Eichin hier aufgeladen hat; die manche Schramme hinterließ und manches Pflaster für die zerrissenen Finger forderte ... Ich bewundere Ihre Vielseitigkeit, Ihren Mut und Ihre besondere Gabe Ihre Ideen und Visionen in die Tat umzusetzen, trotz schmerzender Spitzen des Stacheldrahtes z.B. – die Begegnung mit Ihnen tat mir gut!" F.S.

"Deine Homepage ist wunderschön geworden! Man kann ja richtig auf Suche und Entdeckungsreise gehen, und daher passt sie zu Dir und Deiner Kunst ... Das Pflasterhemd, die Glückshaut, das "7 Schwäne Hemd" – alles märchenhaft heilsam ... Habe zwei Rasierseifenstücke von 1914 von einem Nennonkel, der nicht mehr lebt und überlege schon so lange, wo deren Ort wäre; bei Dir wäre einer!" N.A.

"Zwei Monate sind seit Deiner Vernissage vergangen. Deine Exponate sind mir auch diesmal nahe gegangen, haben berührt. Das Betrachten Deiner Werke ist für mich, wie in einer einsamen, stillen, vergessenen Kapelle zu sitzen und aus den Herzen heraus den Stimmen des Universums zu lauschen. Wieder entstand dadurch eine große Nähe und Zuneigung zum Mysterium Leben und zugleich, ob dem großen Glück darüber eine tiefe Trauer, ob den dadurch sichtbaren Verletzungen ..." H.A.

"Nicht wenige Besucher, die die beiden Kunstwerke ("Stacheldrahthemd" und "Glückshaut") betrachten, interpretieren das Gesehene ähnlich: das Stacheldrahthemd beschreibe ungeschminkt die menschliche Wirklichkeit, wie sie sich oft zeige: einengend, beängstigend und voller Schmerz. Verblüffend aber, dass das zweite Kunstwerk nicht als Fluchtversuch aus eben dieser Wirklichkeit verstanden wurde, ganz im Gegenteil: "Wie ich die Wirklichkeit erfahre", so kommentiert eine Besucherin, "hängt ganz entscheidend davon ab, woraufhin sich meine Aufmerksamkeit richtet. Ob ich Glück empfinde, das ist oft eine Frage der Wahrnehmung. Vielleicht können nur sensible Menschen wirkliches Glück empfinden." Stacheldrahthemd und Glückshaut: auf der einen Seite die Realität, so wie sie vorgegeben ist, auf der anderen Seite, nicht weit daneben, wiederum die Realität, ebenfalls vorgegeben, aber so, dass die Qualität der Empfindung ganz elementar von der Art und Weise meiner eigenen Wahrnehmung und Aufmerksamkeit mitgeprägt und mitbestimmt wird. Diese Polarität, von der Künstlerin so eindrucksvoll zum Ausdruck gebracht, beschreibt auf eine sehr zutreffende Weise die Lebensrealität vieler suchender Menschen ..." Dr. A. Zahlauer

"Bewegtheit in der Zeit: vor allem die Collagen und Zeichnungen beweisen einen souveränen Umgang mit den künstlerischen Gestaltungsmitteln der Choreografie, der sinnhaften Bewegung ... bei den Collagen und Zeichnungen findet sich das Interesse an Zeit und Zeitvergehen. Die Künstlerin verwischt in der Regel nicht die Konturen des Werdens – wie das etwa bei einem zusammenfließenden Aquarell der Fall wäre. Sie schichtet bewusst, lässt Transparenzen stehen und arbeitet so an einem Nacheinander, das im Betrachter mehr oder weniger zum Miteinander wird ... Das Spiel dieser Kunst funktioniert, es ist ein Geben und Nehmen, es regt uns an, wieder zu entdecken, was wir alles längst besitzen ..." R. Kagerer

"Unser Zeitalter der Mikrofasern und Kunststoffe ist in den sehr konzeptionell ausgearbeiteten Werken von Astrid J. Eichin präsent ... Die Werke der Künstlerin versetzen uns weder ganz in die Vergangenheit, noch erleben wir ein eindeutiges Abbild der Gegenwart. Wir sind nicht hier und nicht dort, Motive der Erinnerung und des Alltags überkreuzen sich und eröffnen neue Perspektiven und Denkweisen ... Mir gefällt an den Werken von A. J. Eichin die Konsequenz, mit der sie essentielle Dinge unserer Umwelt und der Natur unter künstlerischen Gesichtspunkten reflektiert, Teilaspekte ins Visier fasst und in verschiedenen Zusammenhängen erprobt." Dr. A. Lechleiter

"Astrid J. Eichin arbeitet in ihrem künstlerischen Schaffen oft Dualitäten heraus: Dauerhaftes und Vergängliches, geplantes und Zufälliges, Natürliches und Synthetisches, Starres und Formbares. Häufig arbeitet sie in Serie, versucht das Wesentliche zu umkreisen, zum Kern vorzudringen, eine Suche, die nie abgeschlossen sein kann." G. Hauger

"Deine beiden Objekte in Museum Müllheim haben mich bewegt, weite Assoziationsfelder geweckt. Grauen, Leiden – und doch das Herz bewegt; voller Zu-Neigung, zu dem was ist und war. So bin ich zutiefst dankbar und verneige mich vor deiner schöpferischen Kraft und wünsche dir von Herzen Vertrauen – jetzt wo vielleicht wieder Neues werden will – wo der Kokon das Ungerichtete werden lässt, irgendwann weiterführt und "Es" Flügel bekommt." H.A.

Kontakt und Impressum

Astrid J. Eichin
Kreuzstrasse 40
79540 Lörrach

Telefon: 07621 / 591 224
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Umsatzsteuer Identifikationsnummer DE 215030698


Anfahrtbeschreibung

Am Autobahn-Dreieck Weil am Rhein halb rechts halten auf die A98/E54 (Richtung Rheinfelden, Lörrach) Abfahrt Lörrach-Mitte (5) ausfahren und geradeaus einordnen (Richtung Lörrach-Brombach) Nach ca. 1 km in Brombach einfahren in den Kreisverkehr Erste Möglichkeit aus dem Kreisverkehr ausfahren, ca. 2.5 km der Straße geradeaus folgen In Lörrach links abbiegen auf die Wallbrunnstrasse (L141), Wegweiser Rheinfelden / AB Sofort erste Möglichkeit rechts abbiegen auf die Kreuzstraße Nach ca. 400 m am Ziel: Kreuzstraße 40

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© 2011 Astrid J. Eichin, Lörrach
 

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Alle Angebote freibleibend; Änderungen vorbehalten.

Selbstbild

Selbstbild Astrid J. EichinWandlungs-Prozesse faszinieren mich.
Manch' Leises, was sich dem flüchtigen Blick entzieht,
begleite ich durch Beobachtung
der äußeren Erscheinung und Dokumentation.

Achtsamkeit, Respekt, langer Atem als Wegbegleiter.

Amaryllis.
Langes Winterwarten -
über Zwiebelbraun
trägt Blüten siebenfach.

Fingerspitzenkuppen
sticken
Schweißtropfenbänder.

Aufgewachsen in ländlicher Umgebung. Bei Familienspaziergängen lehrte mein Vater uns vieles über die Tierwelt;
meine Mutter teilte ihre Liebe und ihr Wissen über die Pflanzen mit uns.
Mein großes Interesse an Biologie und Naturphänomenen.
Dem europäischen Wechsel der Jahreszeiten fühle ich mich sehr verbunden.

Naseweis -
Buschwindröschen und Brennessel.
Aus trockenen Blättern spießt zartes Grün.
Zitternd beim leisesten Windhauch.

Schneeflockenwirbel im Kopf.
Dunkel. Ohne Sicht.
Verlassen. Von allen Sinnen.
Fallend. In mich hinein.
Schneeflockenwirbel vor den Augen.
Weiß - alle Wege.

Widerstände als Herausforderung etwas zu lösen, zu wachsen.
Ich genieße es, mich körperlich zu bewegen.

Flußsteingleich.
Umflossen von erdbrauner Strömung.
Aufbäumen am Widerstand.
Herbstlaub fällt besänftigend.

Schaum vor dem Maul.
Tänzelnd die inneren Pferde.
Blasen an den Händen.
ICH lenke euch!

Aus dem Anschauen meiner Vergangenheit, meiner Prägungen – der Versöhnung und
Akzeptanz dessen, was war - erwuchs mir innere Freiheit. Leichtigkeit. Humor.

Altweibersommer.
Spinnenfäden - durch Generationen.
Fliegenkleberleim. Reißfest.
Fäden spinnen - durch Generationen.
Fallschirmseide. Reißfest.

Ich liebe es, zu reisen! Eine Gegend zu Fuß entdecken. Sonnenuntergang und Mondsichel
zugleich aus der Sicht des Flugzeugfensters. Regenbogenfische mit dem Schnorchel im Mund.
Landschaften ziehen am Zugfenster vorbei.
Dankbar für die Zeiten, wo ich als "Gast" für eine Weile in einer anderen Kultur, einem
anderen Land leben konnte. Ligurien. Maine. Florida.

Reiselust. Gen Norden.
Nebelpforten öffnen sich.
Struppiges Land.
Weit breite ich die Arme aus -
Durchkämme den verfilzten Pelz.
Birkenreiser zwischen feuchten Fingern.
Heidesand unter den Nägeln.

Begegnungen. Welche Fülle an Lebensformen und Ausdruck der eigenen Geschichte!
Eindeutigkeit wird zu Vielschichtigkeit und Herzensweite.

Marktfrauenhände.
Erde – in tiefe Rillen gegraben.
Mir gereicht:
Kürbisorange. Brombeerschwarz. Asternviolett.

Angerührt, bisweilen auch erschüttert von der Fragilität des Lebens.
Krankenpflege. Endlichkeit. Die Kostbarkeit des Augenblicks.

Zu wissen: mein letzter Frühling.
Wasser aus dem Mundwinkel über trockene Lippen.
Augen in tiefem Blau.
Nur wenige Worte haben Bestand.

(Für Frau S.)

Versuch. Lesen in deinem Gesicht.
Was willst Du sagen.
Der Mund öffnet sich. Gurgelnde Laute.
Augenfunkeln.
Lippen verziehen sich zu einem Lächeln.
Wortlosigkeit. Abgrundtief.

(Für Frau R.)

Horchend. Ganz Ohr. Tastend. Be-greifend. Fingerspitzengefühl. Betrachtend. Staunend. Augen
machen. Duft und Geschmack und Sinnenfreuden.

Frühlingsgartenteich.
Kaulquappengetümmel.
Halme schieben sich aus dem Grund.
Über-Fülle.
Sonnenlichttrunken. Ich.

Und -

Atemzug um Atemzug
zieht die Liebe
Ackerfurchen durch mein Herz.

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